Mittwoch, 18. Februar 2009

Was bedeutet eigentlich Unicode, UTF-8, UTF-16, ... ?

Immer wieder stoße ich bei Kollegen, Dienstleistern und Freunden auf eine ordentliche Portion Halbwissen, wenn es um Zeichensätze und Kodierungen geht. Begriffe wie UTF-8 und Unicode werden oft synonym gebraucht, obwohl sie etwas anderes meinen. Hinzu kommen Mythen und Legenden UTF-8 sei nicht für asiatische Zeichensätze geeignet, dafür müsse XYZ verwendet werden.

Dabei ist das eigentlich ganz einfach. Unicode ist ein sogenannter Zeichensatz, bei dem jedem Zeichen ein bestimmter Code zugeordnet wird. Eigentlich also wie ein Setzkasten aus dem früher Buchdruck. Jedes Zeichen ist an einem bestimmten Platz. Wie diese Codes aussehen kann man in den Unicode-Tabellen nachlesen. Die entsprechenden Codes kann man jedoch auf unterschiedliche Art und Weise speichern. Je nach Art der Speicherung spricht man also von einer unterschiedlichen Kodierung der Zeichen. Generell geht es hier nur um technische Beschränkungen oder das sparen von Speicherplatz.

Es macht also keinen Unterschied ob ich mein Dokument in UTF-8, UTF-16, UTF-32 oder einer anderen Unicode-Kodierung speichere. Der Text wird nur größer oder kleiner. Es können aber dennoch alle Zeichen dargestellt werden, die Unicode als Zeichensatz zur Verfügung stellt.

Für fortgeschrittene hier noch ein Beispiel:
Beispiele sind dafür UTF-8 und UTF-16. UTF-16 verwendet immer zwei Byte Blöcke(16-Bit), um ein Zeichen zu speichern, was für asiatische Texte optimal sein soll. UTF-8 hingegen ist eher für europäische Sprachen optimiert. Da die hier benötigten Zeichen auch mit einem Byte(8-Bit) dargestellt werden können wird hier auch nur ein Byte verwendet. Taucht jedoch ein Zeichen auf, dass nicht mehr in diesem Bereich dargestellt werden kann müssen bis zu vier Byte verwendet werden. Das erste Byte gibt dann an, dass ein zwei Byte Zeichen folgt.

Freitag, 6. Februar 2009

Gemeinsam arbeiten mit Google Text & Tabellen

Seit einiger Zeit bietet Google mit "Text & Tabellen" (Google Docs) Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware im Internet an. Und das vollkommen kostenlos. Seit neustem funktoniert es sogar ohne Internetverbindung, wenn man die Browsererweiterung Gears installiert hat.

Zwar kann Google Text & Tabellen nicht den Funktionsumfang eines Microsoft Office bieten, jedoch eignet es sich hervoragend, um mit mehreren an einem Dokument zu arbeiten. Änderungen werden von Google automatisch zusammen gefügt und mit kurzer Verzögerung den anderen Bearbeitern angezeigt. Das hat schon so manchem meiner Kurse and der Uni geholfen gemeinsam Mitschriften anzufertigen oder an Hausarbeiten zu arbeiten.

Auch die Versionshistorie stelt sicher, dass keine Daten verloren gehen. Wie bei Wikipedia lassen sich alte Einträge später wiederherstellen. Über einen Chat kann man sich mit denjenigen absprechen, die zum selben Zeitpunkt an Dokumenten arbeiten.

Auch als Speicher für PDF-Dokumente eignet sich Google wunderbar. Denn man kann nicht nur PDFs bis zu einer Größe von 10MB ablegen, sondern sich diese auch direkt im Browser anzeigen lassen.

Google hat mitlerweile eine ganze Reihe von Videos produziert, die die Funktionen von Google Text & Tabllen erklären:

Spezialpapier selber drucken.

Kein Notizzettel zur Hand? Kein Kalender um die Woche zu planen? Wer günstig drucken kann muss nicht viel Geld im Schreibwarenladen ausgeben. Im Internet gibt es haufenweise kostenlose Vorlagen, um das nötige Spezialpapier selbst zu drucken.

Nicht, dass man hier nur das nötige Logarithmische Papier für die Matheaufgaben findet. Nein, für den Punktezettel beim nächsten Trinkspiel ist auch gesorgt.

http://incompetech.com/graphpaper/
http://www.printablepaper.net/

Montag, 22. Dezember 2008

Digitalabos

Ich habe persönlich die TAZ und die Zeit im Digitalabo. Dies hat gerade bei der Zeit den Vorteil, dass man sie zum lesen nicht in den Händen halten muss. Nur liegt sie auch nicht herum und schreit "LIES MICH!". Daher lese ich die TAZ nur noch 2 mal die Woche und die Zeit garnicht ... schöne digitale Welt ...

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Der Untergang des Abendlandes ...

Heise berichtet live und ungeschnitten.

Montag, 15. Dezember 2008

Let me google that for you ...

Falls euch auch öfters mal Leute Fragen stellen bei denen ihr euch denkt: Warum soll ich das wissen? Können die nicht selbst Google benutzen?

Viel Spaß damit: letmegooglethatforyou.com

Samstag, 13. Dezember 2008

Google iPhone Voice Search

Google hat es gestern geschafft mir die bestmögliche Unterhaltung für den gestrigen Abend zu liefern. Die Sprach Suche für das iPhone.

Zuerst der Pizza Test: "Pizza" -> "Pizza". Sehr gut, überleben schonmal gesichert falls ich ohne Hände Pizza finden muss.

"Pizza Cologne Germany" -> "Pizza Hamburg Germany" So, jetzt wird es lustig. Seit wann klingt Co - logne wie Ham - burg ? Nicht, dass Google das generell nicht kennen würde. Nach ein paar Versuchen funktioniert das sogar.

Sucht man nach komplexeren Dingen oder hat gar einen britischen oder deutschen Aktzent wird es sehr absurd. Einen Blick ist die neue Google-iPhone-App aber wert und führt sicher zur Erheiterung bei Langeweile.

Auf jeden Fall ist es nicht so einfach, wie in diesem schönen Promo-Video: